Yamaha XJ6-S Diversion

2009-09-02, Kurz vorher

Im zarten Alter von 32 Jahren bin ich dem immer mal wieder aufkeimenden Wunsch Motorrad zu fahren erlegen und habe mich dazu entschieden den Führerschein zu machen. Noch vor der ersten Fahrstunde wurden die ersten Recherchen im Netz begonnen, der vorsichtige Blick auf die verfügbaren Modelle ergab aber ziemlich schnell (m)einen klaren Favoriten: Die Yamaha XJ6 Diversion.

Da die Fahrstunden ziemlich genau so viel Spaß machten wie vermutet, habe ich mir die Maschine mal "in Echt" angesehen und die Suche nach dem passenden Angebot intensiviert. Derzeitiger Stand ist eine im Ausstellungsraum stehende blaue XJ6S auf der bereits mein Name steht, wartend auf meine praktische Prüfung am neunten September..

2009-09-09, Der Tag 0

Nach einer Runde Aufwärmen durch die Stadt ging's zur praktischen Prüfung beim TÜV. Dank vieler gedrückter Daumen verlief die Prüfung ganz gut, so dass ich mir meinen neuen Führerschein im Stadthaus abholen konnte; zusammen mit der Kurzzeitzulassung für mein Mofa.

Nach dem Mittag ging's dann zur Abholung zu Motorrad Engel nach Haltern am See.

2009-09-10, D'rüber geschlafen

Die Drehzahl soll auf den ersten Kilometern unter 5.300 gehalten werden, was mir den flüssigen Transport der Maschine hinter den flotteren LKW ermöglicht hat. Mit den 95-98 km/h beeindruckt man zwar Niemanden, aber zur Eingewöhnung an den Wind kann ich erstmal damit leben.

2009-10-13, Erste Inspektion

Bei 937 Kilometerchen auf der Uhr habe ich bei Werkstatt auf dem Hof gehalten und die Erstinspektion durchführen lassen.

2010-03-23, Grenzkontakt

Nachdem es nun schon ein paar Tage warm genug zum Fahren ist, habe ich die A4 von Köln bis Vetschau ausprobiert.

2010-04-02, Eurotour

Nach mittlerweile etwas über dreitausend gefahrenen Kilometern haben die Gummis das erste Mal belgischen Asphalt berührt.

2010-07-19, Die nächste Inspektion

Nach 10.000km ist die erste "richtige" Inspektion fällig geworden.

2010-09-04, Motorradgottestdienst Essen

Die angekündigten dreitausend Besucher habe ich zwar nicht gesehen, aber Alles in Allem war der MOGO 2010 die Ausfahrt wert. Aus einer großen Anzahl geführter Touren haben wir uns für die "Burgen und Seeen"-Tour entschieden. Dass die Burgen sich mehr als Herrenhäser präsentierten wundert dann im Ruhrgebiet eher nicht ;)